Therapieformen

Beinahe unüberschaubar ist der "Gesundheitsmarkt" geworden. Naturheilkundliche Therapien und Methoden sprießen wie Pilze aus dem Boden. Was aber ist genau für Sie nützlich, was tut wirklich Ihnen gut? Das möchte ich zusammen mit Ihnen herausfinden.

Grundlegendes:

Das Grundproblem in der heutigen Zeit ist Streß. Psychischer Streß, insbesondere hervorgerufen durch die Hektik unserer schnellebigen Zeit und die gestiegenen Erwartungen an den Einzelnen, führt zu seelischen Verletzungen und wirkt sich gleichzeitig auch körperlich negativ aus, "schlägt auf den Magen".

"Physischer" Streß, z.B. durch minderwertige Lebensmittel und besonders durch Umweltgifte attackiert sowohl unsere körperliche Gesundheit als auch unser seelisches Befinden. Wir werden von allen Seiten in die Zange genommen. Was kann man tun?

Als erstes gilt es:

Meiner Überzeugung nach braucht es (trotzdem) nicht soviel, um sich gesund zu halten oder gesund zu werden. Aber dieses "Wenige" sollte dafür konsequent eingesetzt werden (und das wird es von mir). Ich biete Ihnen als Therapieformen Erprobtes an. Manches kommt Ihnen vielleicht bekannt vor, erscheint Ihnen möglicherweise beinahe selbstverständlich. Aber gerade in Verbindung mit Ihrer Eigenbeteiligung, die Ihre Selbstbestimmtheit stärkt (eine, wie ich meine, wichtige Voraussetzung zur Gesundung), werden Sie im Altbewährten, das von mir auf den aktuellen therapeutischen Stand gebracht wurde, neue Aspekte entdecken.

Mein "Gesundungsplan" ist stufenförmig aufgebaut. Als Basis findet sich die:

GESUNDE LEBENSWEISE. Das ist die Grundtherapie. Darauf aufbauend:

PHYTOTHERAPIE (Pflanzenheilkunde)

ORTHOMOLEKULARE (das heißt soviel wie: "die richtigen Bausteine") THERAPIE

GUA SHA Massage und die SCHRÖPFKOPFMASSAGE, zwei Formen der manuellen Therapie

YOGA, Übungen, die Körper und Geist miteinander verbinden




Bevor hier die einzelnen Therapieformen näher erläutert werden, ein paar zusätzliche Worte zum Thema Erkrankung/Krankheit:

Die Naturheilkunde arbeitet mit "Regulierungshilfen". Bei komplexen Wesen können "Dinge aus dem Lot" geraten. Mit schädlichen Folgen für die Betroffenen. Durch diese Regulierungshilfen soll der Einzelne befähigt werden, die Dinge wieder selbst geradezurücken. Schwere Erkrankungen, wie z.B. Krebs, erfordern aber ihrer Schwere entsprechende Behandlungsmethoden, wie z.B. chirurgische Eingriffe. Einer naturheilkundlichen Behandlung sind in diesen Fällen Grenzen gesetzt. Hier sollte naturheilkundliche Methodik nur nach genauer Beurteilung der Sachlage, insbesondere von "schulmedizinischer" Seite, eingesetzt werden. Die "Gesunde Lebensweise", als Therapie, ist natürlich immer uneingeschränkt angebracht. Sie stärkt die Lebenskraft und führt zu einem großen Plus an Lebensfreude.




GESUNDE LEBENSWEISE :
Hierzu zähle ich besonders eine gesunde Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit, Achten auf das eigene Wohlbefinden.

Hier gilt es, für jeden Einzelnen, seinen individuellen Weg zu finden und zu gehen. Dies ist ein Prozeß, der wohl ein Leben lang andauern wird. Am Anfang wird unser Weg vielleicht noch etwas unscharf gezeichnet sein, aber nach und nach werden die Konturen immer stärker hervortreten. Hierbei möchte ich Sie gerne unterstützen, indem wir gemeinsam die für Sie passenden therapeutischen Möglichkeiten aus den einzelnen Bereichen herausarbeiten.

Diese individuelle Form zu gesunden/sich gesund zu halten, ist also so etwas wie eine Grundtherapie. Und sie kann so in den Tagesablauf eingebaut werden, daß sie, nach und nach, zur Selbstverständlichkeit wird.

Leider geht der Mensch allzu forsch mit seinen technischen Möglichkeiten um. Da müssen wir, wie sich immer mehr zeigt, einiges ausbaden. Wir sind, z.B., mit einer immer weiter ansteigenden Belastung durch Umweltgifte konfrontiert. Dazu gehören auch die vielen "Kunststoffe", die sich im Körper anreichern und von denen niemand genau weiß, was sie dort alles anrichten (inzwischen wurde, z.B., für viele dieser künstlichen Substanzen eine hormonähnliche Wirkung nachgewiesen, mit gravierenden Folgen für unseren Organismus). Selbst als gesund lebender Mensch, ist es unmöglich, davon unberührt zu bleiben. Wir alle haben unsere Schwachstellen, Einfallstore durch die wir empfindlich getroffen werden können.

Eine Stärkung hier, ist also sinnvoll und, nicht selten, notwendig.

Hinzu kommt, daß wir, als Menschen, uns natürlich auch "menschlich" verhalten. Die wenigsten von uns dürften richtige Überflieger sein, die einfach mal so mit links ihre Trägheit überwinden und die Bereiche der Schwerkraft verlassen:
Natürlich ist es gar nicht so einfach, sich gesund zu verhalten!

Es gibt da den treffenden Spruch meines Heilpraktikerkollegen Matthias Engel:
"Niemandem ist der Mensch so treu wie seinen Gewohnheiten."
(Matthias Engel: Denkanstöße zur Entgiftung, Zeitschrift "Naturheilpaxis", 64. Jahrgang Oktober 2011 Richard Pflaum Verlag).

Nicht vergessen werden sollte auch die Komplexität der modernen Welt. Die kann einem schon Angst machen. Unser Leben wird mehr und mehr zur Belastungsprobe. Wir haben vielleicht oftmals das Gefühl, als wolle jeder etwas von uns. (Und nicht allzu selten wird man ja tatsächlich von vielen Seiten unter Druck gesetzt). Natürlich wollen wir selbst auch dies und das und jenes. Besonders funktionieren. Und von diesem Funktionierenwollen ist es dann nicht weit zum Funktionierenmüssen. Leider wird es tatsächlich immer schwieriger, aus diesem Teufelskreis auszusteigen. Wer da nicht mitmacht, wird schnell ausgegrenzt. Man kann, z.B., keine Beschäftigten brauchen, die nicht rund um die Uhr zu erreichen sind. Auch innerhalb der Familie brennt es manchmal schon lichterloh: Arbeit, Familie und eigene Wünsche und Bedürfnisse lassen sich immer schwerer unter einen Hut bringen.

Ich möchte mit Ihnen, innerhalb dieser Therapieform der "Gesunden Lebensweise", ein für Sie maßgeschneidertes Programm zusammenstellen, das Ihnen dort, wo Sie Schwachstellen haben, Stärkung zukommen läßt und dort, wo Sie schon stark sind, diese Stärken "elastisch" hält.
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Auf einer gesunden Lebensweise aufbauend, bietet sich, als (meist) sanfte Möglichkeit, Heilung anzustoßen, die PHYTOTHERAPIE (PFLANZENHEILKUNDE) an :

Seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden erprobt, wurde sie in den letzten Jahrzehnten sachkundig geprüft und für therapeutische Zwecke auf einen wissenschaftlich fundierten Stand gebracht. (Auch wenn dabei, meines Erachtens, die dafür zuständigen Fachkommissionen in dem einen oder anderen Fall etwas zu "gründlich" vorgegangen sind und Pflanzen, die seit Urzeiten erfolgreich in der Volksheilkunde eingesetzt werden, nicht immer nachvollziehbar, mit einer Negativmonographie versahen).

Die Natur bietet uns einen großen Füllstrauß an Pflanzen, die sicher und mit großem Gewinn zur Heilung eingesetzt werden können.

Nach sorgfältiger Anamnese, erstelle ich individuell auf Sie abgestimmte Teerezepturen.

Eventuell unterstützend, kann die Einnahme von Tinkturen (meist alkoholische Auszüge von Pflanzen) oder standardisierten Extrakten sinnvoll sein (hierbei werden pflanzliche Mittel mit einem höheren Wirkstoffgehalt eingesetzt. Ein Beispiel hierfür ist die Mariendistel. Als Tee lindert sie, aufgrund ihres Bitterstoffgehalts, z.B., Verdauungsbeschwerden. Hochdosiert, als Extrakt, findet sie Verwendung bei Lebererkrankungen und kommt sogar bei Knollenblätterpilzvergiftungen zum Einsatz).

Darüber hinaus kann man mit Gelen, Cremes und Salben direkt am Ort des Geschehens, der Haut, lindernd einwirken. Wertvolle planzliche Öle, wie z.B. Jojobaöl oder Mandelöl können mit ihren Nährstoffen obere und mittlere Hautschichten besonders gut erreichen. Haselnußöl und Sesamöl wirken, über die Unterhaut hinaus, sogar bis in die Muskulatur hinein.
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ORTHOMOLEKULARE (das heißt soviel wie: "die richtigen Bausteine") THERAPIE :

An sich genügen dem menschlichen Körper die Nährstoffe, die ihm über eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden.

In bestimmten Situationen, wie auch in bestimmten Lebensabschnitten, kann es aber durchaus notwendig sein, den Körper mit zusätzlichen Vitaminen, Mineralstoffen oder zusätzlichen essentiellen Fetten (Fette, die der Körper nicht selber herstellen kann) zu versorgen. Zum Beispiel kann eine Unterversorgung der Mutter mit Folsäure (einem B-Vitamin) während der Schwangerschaft zu Mißbildungen beim Kind führen.

Ein Zuviel an Folsäure allerdings, z.B., durch eine zu hoch dosierte Einnahme, wird bei Männern mit einem größeren Risiko an Prostatakrebs zu erkranken in Verbindung gebracht.

Dies zeigt, daß es sinnvoll ist, vor einer Gabe von zusätzlichen Nährstoffen, die tatsächliche Versorgung des Körpers mit Vitaminen und Mineralstoffen abzuklären. Dem Körper sollte wirklich nur das zugeführt werden, was er tatsächlich braucht. Und auch nur soviel, wie er wirklich davon benötigt.

Ein anderes Beispiel für den notwendigen Einsatz von Vitaminen und anderen Nährstoffen sind chronische Erkrankungen des Verdauungstrakts, bei denen die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Darm gestört ist (beispielsweise Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa).

Auch wenn keine chronischen Erkrankungen vorliegen, kann die Zufuhr von zusätzlichen Nährstoffen Sinn machen:
Oftmals wird, z.B., bei älteren Menschen das lebenswichtige Vitamin D nicht mehr so umgewandelt (es muß, in mehreren Schritten, in eine wirksame Form gebracht werden), daß es dem Organismus in ausreichender Menge zur Verfügung steht.

Diese wenigen Beispiele sollten genügen, um zu zeigen, daß es Sinn macht, sich mit dem Thema Nahrungsergänzungsmittel intensiver auseinander zu setzen. Sollte bei Ihnen ein Mangel an Nährstoffen vorliegen, wird dieser dann mit dem geeigneten Mittel behoben.
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Als manuelle Therapieformen, begleitend zu oben genannten Therapien, bieten sich die GUA SHA Massage und die SCHRÖPFKOPFMASSGE an :

GUA SHA ist eine altbewährte Technik aus der Traditionellen Chinesischen Medizin :

Durch die Behandlung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur wird die Stoffwechselfunktion angeregt, Schmerzen werden gelindert und der Heilungsprozeß vieler Erkrankungen beschleunigt. Hierbei wird mit einem stumpfen Gegenstand (z.B. einem Schraubglasdeckel) über die eingeölte Haut geschabt. Dadurch wird die Durchblutung verbessert. Entspannung setzt ein, Schmerzen lassen nach. Insgesamt wird die Abwehr gestärkt.

SCHRÖPFKOPFMASSAGE (das Schröpfen wurde schon in Mesopotamien und später in der Klassischen Antike therapeutisch eingesetzt) :

Der Schröpfkopf wird auf die unversehrte, eingeölte Haut aufgesetzt und über bestimmte Bereiche bewegt. Hierbei werden tiefere Schichten als bei anderen Massagetechniken erreicht. Die Wirkung ist mit der der Gua Sha Massage vergleichbar. Das Verfahren ist, ebenso wie die Gua Sha Massage, unblutig.
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Es muß nicht immer kompliziert sein. Immer mehr erweisen sich Dehnungsübungen, wie z.B. im YOGA, als wunderbar einfache Möglichkeit, etwas für seine Gesundheit zu tun :

Als klassische therapeutische Option bieten Yogaübungen sich besonders an bei Schmerzen des Rückens und des Bewegungsapparates, die durch Muskelverspannung hervorgerufen werden.

Dabei muß keiner meinen, nur ein Fakir könne Yoga praktizieren. Yoga ist für jede Altersklasse und jede Trainingsstufe geeignet. Die Yogaübungen werden auf den Übenden individuell abgestimmt.

Wichtig: Einer der größten Vorteile von Yoga gegenüber anderen "Bewegungsschulen" ist die ausdrückliche Betonung der Atmung. Das Schöne ist, die Übungen führen, im Sinne von Yoga praktiziert, (fast) ganz von selbst zu tieferer Atmung. Tiefere Atmung zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit. Und das wiederum zu einer unverspannteren Lebenshaltung und Lebensweise.

Das "Yoga-System" zeigt sehr anschaulich, wie Körper und Geist sich gegenseitig bedingen.
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Kein Heilversprechen :
Grundsätzlich soll bei keiner meiner aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt werden, daß diesen ein Heilversprechen meinerseits zugrunde liegt, oder, daß Linderung oder Besserung eines Krankheitszustandes garantiert oder versprochen werden kann.

Hinweis nach dem HWG (Heilmittelwerbegesetz) :
Ich mache darauf aufmerksam, daß viele Methoden der Naturheilkunde und biologischen Medizin im streng naturwissenschaftlichen Sinne noch nicht bewiesen sind und daher von der so genannten Schulmedizin abgelehnt werden. Die Aussagen beruhen daher vorwiegend auf den Erfahrungen der Therapeuten und Anwender der jeweiligen Methoden, auch wenn diese sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt haben.